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BIOGRAPHISCHE ANMERKUNGEN ZU MIRANDO
HAZ
Mirando Haz (Pseudonym von Amedeo Pieragostini) wurde in Bergamo
geboren und stammt aus einer alten Familie mit Wurzeln in den Marken
und in Rom. Nach seinen klassischen und juristischen Studien war
er Schüler des Malers Alberto Vitali, dessen erste Monographie
zu den Radierungen er herausbrachte (1973). Er ist Ausbilder der
Italienischen Kupferstecher.
Seine etwa tausendfünfhundert Radierungen waren Gegenstand
der Diplomarbeit von Elena Agosti an der Universität Mailand
unter Professorin Elena Bairati (1993). 1989 wurde er von Giulio
Carlo Argan für den Feltrinelli-Preis für Graphik an der
Accademia dei Lincei vorgeschlagen. 1992 nahm er teil an der großen
Ausstellung "Meisterwerke der Radierung" (von Bonnard
bis Baselitz) in der Nationalbibliothek und dem Druck-Kabinett in
Paris. Er hat zahlreiche Schriften für die Publikationen von
Vanni Scheiwiller veröffentlicht (Andersen, Dickens, Strindberg
und Pierrot).
Illustre Vertreter der Kunst- und Literaturkultur haben über
Haz geschrieben, von Giulio Carlo Argan bis Carlo Bertelli und Gillo
Dorfles; von Cesare Segre über Franco Fornari bis Jean Louis
Barrault. Seine Werke finden sich in wichtigen internationalen Sammlungen
wie der Nationalbibliothek in Paris, der Bertarelli-Sammlung im
Castello Sforzesco in Mailand sowie in der Calcografia Nazionale
in Rom. Mirando Haz wird im "Dictionnaire des peintres, sculpteurs,
dessinateurs et graveurs de tous les temps et de tous les pays"
von E. Benezit aufgeführt, 1999 in Paris vom Grund-Verlag herausgegeben.
Unter dem Stichwort "Haz" sind dem Kupferstecher im sechsten
Band fünfundzwanzig Zeilen gewidmet. Derzeit befindet sich
beim Verlag Nuages in Mailand ein Gesamtkatalog über Mirando
Haz in Vorbereitung mit einer Einleitung von Carlo Bertelli.
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